Mädchen Saisonauftakt Fanö 2018 – det var smukt – tak!

21.03.2018 | Ulf Duvigneau | Kategorie(n): Jugend

Waren es letztes Jahr noch 7 Mädchen, die mit nach Fanö fuhren, so waren es dieses Jahr vom 9.-11. März schon 9 und neben einem größeren Haus auf Fanö mussten wir noch ein Auto mit mehr Sitzplätzen besorgen. Um auch schon am Freitag Golf zu spielen, haben wir Anträge auf Schulbefreiung gestellt und immerhin 5 von 9 sind dieser Möglichkeit nachgekommen.

Am Donnerstag wurde der Anhänger und die Autos beladen, was sehr spannend war, da die Schrankkoffer des letzten Jahres ausdrücklich verboten waren und wir zusätzliche Softtaschen für die Autos dabei hatten. Irgendwie haben wir die dann alle untergekriegt (es gibt auch große Softtaschen ), so dass Jens und ich noch abends zum Einkaufen fahren konnten.

Freitag Morgens um 8 Uhr sind wir (mit dem Anhänger) gestartet und waren ca. 4,5 h später auf der Nordseeinsel Fanö angekommen. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns gleich zum Golfplatz auf, um unsere 1. Runde zu spielen. Ähnlich wie die Golfplätze bei uns hat auch Fanö viel Regen abbekommen. Der Unterschied ist der, dass sich dort auf dem Golfplatz das Wasser in Senken sammelt. Golfspielerinnen, die dem Vorschlag gefolgt waren, warme Gummistiefel mitzunehmen, waren in den Flights sehr begehrt. Am Freitag hatten wir das angenehmste Wetter.

Nach der Runde erwartete und schon der Rest der Bande, die noch Klausuren schreiben mussten und daher später gestartet sind und wir genossen italienische Pasta. Bevor es noch eine Nachtwanderung gab (Google Earth verlass mich nicht!).

Wir hatten 5 Schlafzimmer aber es wurde noch kurz überlegt, ob nicht doch alle Mädchen in einem Zimmer unterzubringen sind. Wir hatten WLAN aber es gab keine langen Smartphone Sessions. Dafür hatten wir keine Zeit.Am Samstag standen wir kurz nach 10 nach einem gemeinsamen Frühstück auf dem Golfplatz. Die Temperatur war klein und die gefühlte, noch um ein Mehrfaches kleiner. Wer nicht auf die Bekleidungsvorschläge gehört hat, oder die Tiefe des zeitweiligen Wassers nicht mit der Höhe seiner Gummistiefel in Deckung bringen konnte, konnte sich freuen, Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Da wurden trotz Nieselregens Regenjacken ausgeliehen oder doppelte Socken ausgezogen. Ihr seid soo großartig!

Nach der Runde wurde ein Shuttle Service zum Haus eingerichtet und der Wellnesbereich der jungen Damen mit Sauna und Whirlpool stark frequentiert und sei es nur, um die Füße in den Whirlpool zu stecken. Die Kälte und der Regen hielt uns nicht davon ab, in den Süden der Insel zu fahren und die größte Düne zu besteigen. Vor dem Pizza Diner wurden noch gemeinsam Hausaufgaben gemacht bzw. für Klausuren gelernt. Ich möchte Nelli zitieren “Sophie kann voll gut erklären!” … es wurde eine 2-. Die Nichtlerner vergnügten sich währenddessen lautlos mit einer Spiele Konsole, die älter war als sie selbst.

Freitag und auch Samstag Abend wurde bis zum Schlafengehen die Werwölfe von Düsterwald gespielt. Ein Rollenspiel für dass es nur ein paar Zettel, Charaktere und einen Spielleiter braucht … stundenlanger Spaß!

Sonntag war der schönste Tag auf dem Golfplatz. Ein feiner Nebel hüllte alles ein und sorgte zusammen mit dem eingeschlafenen Wind für Stille und schöne Ausblicke. Heute wurde Lochspiel im klassischen Vierer gespielt, da wir auch noch an die Rückfahrt denken mussten. Es gab einige spannende Matches, die erst auf dem letzten Loch entschieden wurden. Heute hatte niemand nasse Füße.

Als letztes gemeinsames Essen wurde das obligatorische Hot Dog Essen zelebriert, bevor wir schweren Herzens unseren Hausstand wieder im Anhänger und den Autos verpackten. Gegen 20:30 kamen wir an der Pinnau – von den Eltern bereits sehnsüchtig erwartet – an.

Im Training nach dem Wochenende befragt, was den Mädchen denn am Besten gefallen hat wurde der Golfplatz, das gemeinsame abendliche Spielen und die Gemeinschaft hervorgehoben. “Alles!” war auch öfter zu hören.

UD

 

Ich danke meinem Freund Joachim für das Überlassen seine Autos (Sitzheizung in der 2. Reihe!), meinem Nachbarn Mirko für seinen Anhänger, allen Schulen, die freigegeben haben, für das Vertrauen, den Eltern für Ihr Vertrauen und die Kuchen und den Naschkram und die Skiddels und den Wein (Big Easy!), die sie uns mitgegeben haben.

@Jens Lorentz: Vielen Dank für die erneute Begleitung, Deine Großzügigkeit bei Voreinkauf und Endreinigung und die Freude, die Du immer wieder verbreitest, machen Dich quasi unersetzbar. Ach ja und für den unglaublichen Film, den Du zusammengeschnitten hast. Ein schöne Erinnerung: