Interview mit unserem neuen Gastronomen

24.03.2018 | Nils Scheller | Kategorie(n): Club, Gastronomie

Pünktlich zum Oster-Wochenende hat ein neuer Pächter die Gastronomie An der Pinnau übernommen. Der Italiener Piero Secli hat jahrelange Erfahrungen in Sportvereinen gesammelt und freut sich auf ein Golf-Restaurant. Die ersten Eindrücke unserer Mitglieder und Gäste waren durchweg sehr positiv!

Er will die italienische Küche mitbringen – aber auch die Gulaschsuppe während des Interviews schmeckt richtig gut!

Herr Secli, wie wollen sie die Gastro an der Pinnau führen?
Zusammen mit meinem Koch Stefano Capella wollen wir die italienische Küche auftischen. Er kommt vom Golfclub Waldhof und ursprünglich aus Mailand. Wir wollen die Mitglieder kennenlernen und auf ihre Wünsche reagieren.

Wann starten Sie offiziell?
Spätestens am 31. März zum Saisoneröffnungsvierer. Ich bin seit 20 Jahren Gastronom, seit 13 Jahren selbstständig mit mehreren Läden, viele in Sportvereinen und seit letztem Jahr im Ellerbeker Tennisclub. Der Golfclub an der Pinnau ist in der Nähe, wir wohnen in Henstedt-Ulzburg. Viele Familienmitglieder wollen mithelfen. Ich würde gern im linken Gastro-Raum die Tische eindecken, den rechten sportlich lassen.

Wie wird die Speisekarte aussehen?
Wir fangen an mit einer kleinen Küche, etwa 20 Gerichte. Viele verschiedene Antipasti, die wir selber machen und Pasta, Fisch und Fleisch. Auf einer tagesaktuellen Tafel wird es Besonderheiten geben. Da wollen wir je nach Saison Matjes, Spargel, Scholle etc. anbieten.
Eventuell soll es auch einen Brunch mit einem italienischen Buffet geben. Unser Koch ist spezialisiert auf Fisch – von Dorade bis Steinbutt und Seeteufel. Er bereitet sie auf verschiedene Arten zu.

Was kann er besonders gut?
Weil er aus Mailand kommt, ist eine seiner Spezialitäten Risotto milanese mit Pilzen, aber auch Saltimbocca und viele Pastagerichte. Als Nachspeise kann er Tiramisu auch sehr gut, aber es muss die echte sein. Es wird stets frischen Kuchen geben, er macht auch gern Torten.

Und die traditionelle Currywurst?
Bauernfrühstück, Currywurst und Ofenkartoffel mit Lachs wird es natürlich geben. Wir haben im Tennisclub diese Saison siebenmal große Grünkohl-Essen veranstaltet, das lief super. Es wird auch Tage mit “Schnitzel satt” geben.

Wie wird die Getränke-Karte aussehen?
Wir würden gern verschiedene Weiß – und Rotweine aus ganz Italien mitbringen. Als Bier wird Warsteiner vom Fass ausgeschenkt. Wir freuen uns über einen Austausch zwischen Mitgliedern und Küche, für Anregungen sind wir offen. Und ganz wichtig: Wir legen Wert auf gute Produkte und gute Qualität, besonders was Fleisch und Fisch angeht. Ich kaufe zum Beispiel nur argentinisches Rindfleisch, weil die Tiere dort ruhiger gehalten werden. Das Fleisch ist zarter als das aus vielen anderen Ländern, wo sie viel laufen und das Fleisch muskulöser und zäher ist. Ich bringe für die Steaks extra einen Grill mit.

Wird es einen Ruhetag geben?
Das wissen wir noch nicht, wir wollen erstmal schauen, wie sich die Saison entwickelt. Wir wollen etwas für die Zukunft bauen, erstmal die Gäste kennenlernen. Wir wollen wissen, was sie gern mögen. Ich werde alles geben. Und ich habe Interesse lange zu bleiben. Dafür brauche ich viel Kommunikation. Die erste Saison ist zum Kennenlernen.

Spielen sie Golf?
Nein, noch nicht. Ich mache Fitness. Aber dazu komme ich viel zu selten.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für einen erfolgreichen Start!