Aktuelles / Demotage
Von Reisen kann man viel erzählen
Die folgenden Zeilen und besonders die folgenden Bilder beschreiben eine wunderbare Reise nach Amerika, der folgenden vier Herren: Lutz Fischer, Christian Schulz, Dominikus Schmidt und Christoph Lampe. Myrtle Beach war das Ziel im November 2009. Was uns wiederfuhr lesen Sie in den folgenden Zeilen.Heil zurück

Ein Abschluss im Regen
Heute haben wir nach kurzem (sehr kurzem) Ueberlegen entschieden, etwas wirklich ungewoehnliches zu machen. Wir haben Golf gespielt! Am zweiten Tag unserer Reise haben wir den Arrowhead GC gespielt. Heute noch einmal bei leichtem Regen. Allerdings im Ueberschwang der Gefuehle von den hinteren Tees. Das war leider etwas zu heftig. Wir sind doch etwas unter die Raeder gekommen.
Fotos haben wir uns gespart. Leider. Dabei hatten wir bei der ersten Tour auf diesen Platz den Fotoapparat vergessen. Dafuer findet Ihr im Anschluss an diesen Artikel noch Bilder von gestern.
Hiermit ist dieser Reisebericht beendet. Bis zum naechsten "Race to Myrtle Beach". Morgen geht es nach Hause. Dienstag werden wir in Hamburg landen.
Bis dahin!
Eure
Christian, Dominikus, Lutz, Christoph
Arnold Palmer hat wirklich was ordentliches abgeliefert
Heute haben wir uns bei leicht abkuehlendem Wetter zu den Plaetzen von Myrtle Beach National aufgemacht. Fotos fehlen, da der Abend schon fortgeschritten ist. Ich lege morgen nach.
Durch glueckliches verhandeln und einen Rabattcoupon, den wir gestern Abend beim China Buffet bekommen haben, konnten wir den Kings North angenehm guenstig geniessen. Der Zustand war erstklassig, wenn auch teilweise etwas feucht. Tolle Loecher, lange Carrys ueber Teiche und ein Par 5 mit einer Insel, ueber die man die Bahn deutlich abkuerzen kann. Wenn man denn die Insel trifft. Schmidt und Lampe gelang dies, jedoch waren beide so kurz, dass es sich nicht lohnte...
Die Gruens stellten sich erneut als das groesste Problem heraus. 3- und 4- Putts waren oft die Regel. Das kleine Lochspielturnier ging nach dieser Runde in der Reihenfolge Lampe, Schuilz, Schmidt und Fischer aus, wobei das Match um Platz drei bis auf Loch 18 getragen wurde, wo Dominikus mit einem famosen Par siegen konnte. Christian hatte das Pech heute gegen Christoph spielen zu muessen, der trotz sieben 3-Putts noch eine 81 nach Hause bringen konnte.
Nach den vielen hervorragenden Plaetzen der letzten Tage faellt es schwer einzuschaetzen, wo dieser hingehoert. Mit Sicherheit unter die ersten drei, wobei heute das Gesamtpaket mal wieder voll und ganz stimmte.
Zu spaeter Stunde wurden wir dann noch in unserem Lieblingsgolfladen, bei Martins, Zeuge eines absoluten Koenners am Driver. Der gute Mann stand in einem Simulator und testete Baelle, die er mit einer solchen Wucht schlug, dass es einen Sound gab, wie noch nie gehoert. Die Baelle landeten immer zwischen 370 bis 385 Yards, was ja auch nur schlappe 330 bis 345 Meter sind... Das der Automat funktionerte, konnte man an einem anderen Spieler sehen, der den Ball, obwohl mit guter Technik versehen, nur etwa 250 yards weit schlug. Wir wissen allerdings nicht wie der Longhitter puttet und haben uns darauf geeinigt, dass er wohl eine Badewanne aus einem Meter verfehlt.
Kurz waren wir, lang jemand anderes.
Morgen ist Regen angesagt. Mal sehen was wir machen. Eventuell gehen wir ins Aquarium. Oder vielleicht auf den Golfplatz. Wie ungewoehnlich.
P.S.: Hinweis an das Sekretariat: Der Zivi moege erkennen, dass es seinem Chef nurmehr am noetigen Touch auf den Gruens fehlt um unter 80 zu spielen. Zaehlspiel jeden Tag. Noch so einen Spruch und ich melde mich fuer 2010 in Flottbek wieder aktiv und werde Clubmeister. Und danach male ich die Gruens blau an.
Anmerkung aus dem Sekretariat
Jede nicht abgegebene Scorekarte nach Wiedereintreffen im Golf-Club An der Pinnau führt zu einer Heraufsetzung des Handicaps!!Tag 7 - Die schwerste Herausforderung

Heute haben wir uns auf den Legends Komplex gestuerzt. 54 Loch westlich von Myrtle Beach Richtung Conway und etwa 20 Minuten vom Hotel. Wir haben den Moorland-Kurs gespielt, der auf einem unscheinbaren Zettel im Pro Shop als "one of the 50 toughest courses in the USA" gepriesen wurde. Das forderte uns natuerlich nur um so mehr. Es war ein ziemliches Gemetzel. Wir hatten uns entschieden wie immer vom mittleren Herrentee zu starten. Diese Tees stellten sich aber nach einigen Loechern tatsaechlich als die hinteren Tees heraus. Schliesslich gab es dahinter nix mehr...
So wurde die Runde an einigen Loechern fast endlos. 550 Meter Par 5 mit schmalem Fairway und einem quer verlaufenden Teich, der sich vom Fairwayanfang bis hinters Gruen zog. Bunker bis zu 8 Meter tief. Gruens auf Plateaus, die Vulkanen glichen, und dabei noch wild onduliert. Par 4-Bahnen von 420 Meter und mehr, Wasser ohne Ende und Sand, Sand, Sand. Ein absolut fieser Platz. So war eine Zaehlspielrunde von 93 Schlaegen das beste Ergebnis und fuehlte sich viel eher wie eine 77 an.
Daneben haben wir uns ein kleines Lochspielduell geliefert. Waehrend das Duell Schulz/Fischer an der 16 zu Gunsten von Herrn Schulz ausging, der die besten zweiten neun der Gruppe ablieferte, zogen Schmidt/Lampe bis zur 18 durch. Dort konnte Dominikus ausgleichen (Fotos unten belegen seine Schadenfreude), erlag dann jedoch am Uebungsgruen einer eklatanten Chipschwaeche. Niederlage an Loch 19. Es haette auch andere ehrenvolle Aufgaben gegeben, jedoch wollte Dominikus nicht im "Bud Light"-Wetttrinken antreten (wer zuerst zum Klo geht verliert) und zum Wuerfeln fehlten Wuerfel...
Die einhellige Meinung war, erneut einen Topplatz gespielt zu haben. Allerdings war der Zustand der gerade bearbeiteten Gruens etwas schwierig, insbesondere bei den Wellen die kaum richtig zu erkennen waren. Daher nicht einhellig Platz eins der Reise, aber dicht dabei.
Der beste Kurs bisher - Fazio im Barefoot Resort
Nach einem gemuetlichen Fruehstueck auf der Terrasse unseres Heims bei bereits ueber 20 Grad, haben wir uns heute fuer einen besonderen golferischen Leckerbissen entschieden. Den Fazio-Kurs im Barefoot Resort in North Myrtle Beach. Dabei hatten wir schon damit gerechnet heute gar nicht spielen zu koennen. Schlechtes Wetter war angesagt und die Sonne ueberraschte uns schon sehr. Letztendlich waren es nahe 30 Grad...
Die Anlage im Barefoot Resort verfuegt ueber insgesamt vier Kurse beruehmter Architekten, wobei der Fazio als der beste Platz gilt. Das glauben wir gerne. Es war eine faire Herausforderung mit pfeilschnellen Gruens, tiefen Roughs aus harten Grasern, besten Fairways und irren Bunkern. Jedes Cart verfuegte ueber GPS-Navigation. Dabei waren sogar die Fahnen entsprechend der heutigen Position eingelesen. Man bekam eine Vielzahl unterschiedlicher Informationen, sogar Warnungen bei ungewoehnlichen Wegefuehrungen und konnte auch die Dame auf dem Getraenkecart anpiepen. Tolles System.
Im Anschluss haben wir uns nett auf der Terrasse des Clubhauses dem fruehen Abendbrot gewidmet. Echtes Suedstaatenfeeling auf der "porch". Nur ohne Schaukelstuhl...
Nach einem kurzen Abstecher ins Hotel haben wir dann einen der lokalen Minigolf-Plaetze aufgesucht. Den "Hawaiian Rumble", ohne Windmuehlen, aber mit einem feuerspuckenden Vulkan. Witzig, jedoch nicht unbedingt zu wiederholen.
Auch wenn auf den Fotos die Herren Schmidt und Schulz fehlen. Das liegt heute mal wieder an der Technik. Wir bestaetigen aber, dass beide mit dabei waren. Wer haette sonst Lutz und mich fotografieren sollen?
Alle Mitreisenden bestaetigen: Es wird wirklich schwer den heutigen Golftag zu toppen. Aber wer weiss? Das haben wir vorgestern auch schon gesagt.
Barefoot Resort - Fazio Course
Ein Regentag / Ein Tag im Outlet Center
Heute war der erste Regentag, bzw. Regenvormittag der Reise. Daher haben wir entschieden, uns den Tag im lokalen Outlet Center um die Ohren zu schlagen. Das war nattuerlich deutlich anstrengender als ein Tag voll Golf und fuehrte bei allen Beteilligten zu einer fast vollstaendigen Erschoepfung. Natuerlich haben wir alle beim Anblick der unglaublichen Schnaeppchen die Nerven verloren und geshoppt was ging. Wir sind natuerlich nicht sicher was unsere Frauen sagen werden, aber den Uebergepaeckzuschlag werden wir mit Anstand tragen. Aber gegen Rabatte bis 70 % kann sich ja keiner wehren. Da muss man schon Verstaendnis aufbringen.
Auf jeden Fall haben wir den Tag auf der Terrasse des Clubhauses in Barefoot Landing ausklingen lassen. Die Stimmung ist weiterhin gut, Fotos wurden nicht gemacht. So grosse Einkaufstaschen passen auch garnicht drauf.
Pawley's Plantation - ein traumhafter Golftag
Nachdem wir mit einem extremen Schnellshopping den lokalen Outlet-Store geleert hatten, machten wir uns auf die Reise nach Süden. Nach Pawleys Plantation in Murrels Inlet, etwa eine Stunde südlich von unserem Hotel. Es war mit Sicherheit der beste Platz der bisherigen Reise.
Besonders ungewöhnlich: Die Grüns wurden während unseres Spiels grün angemalt. Kein Scherz.
Tag 3 in Myrtle Beach - Es wird immer heißer!
Das Wetter wird immer besser und auch die Stimmung wird heißer. Nach einer zu Beginn etwas angespannten Runde im Long Bay Golf Club, zurückzuführen auf einen unnötigen Stau durch einen etwas langsamen Vorflight mit damit verbundenem Gefühl selbst etwas hetzen zu müssen, wurde es noch ein echt entpannter Tag.
Tag 3 - Fotos
The Golfer's Paradise
Bei 25 Grad (im Schatten) laufen wir langsam warm. Eine Runde Lake Arrowhead GC und keine Wuensche blieben offen. Beste Tagesrunde: Herr Lampe mit 83 Schlaegen. Bester Einkauf: Der neue Putter von Herrn Schmidt (und natuerlich das Sand Wedge, das feine Sand Wedge). Bester Fahrer: Herr Schulz, immer auf Ballhoehe. Beste Sprueche: Herr Fischer. Der Schmidt macht sich inzwischen schon nass, wenn Lutz nur "Hallo"sagt.
Leider gab es auch einen echten Fehler. Es fehlte der Fotoapparat. Was schoene Bilder halt nicht mehr wiederbringt. Schliesslich war es ein perfekter Tag. Nach dem Fruehstueck an den Strand, von dort zum Golfladen, danach auf den Platz. Nach der Runde zur Happy Hour ins Restaurant, danach in den Golfladen... Ja, das ist einfach nicht ungewoehnlich. Schliesslich haben diese Laeden die Dimensionen von Einkaufszentren. Da findet man immer noch wieder einen besseren Sand Wedge (oder eben Putter).
Es ist also eindeutig: Die Stimmung ist hervorragend. Das Wetter auch und Golf sowieso. Morgen geht es nach Norden. Zum Golf, natuerlich. In den Long Bay Club in Longs. Etwa 50 Minuten entfernt. Dann auch mit Fotoapparat. Versprochen.
Christoph Lampe





























































































